Musik und Wirtschaft

Die 3IBCK im Goldenen Saal

Wenn auch Musik, speziell Antonín Dvoráks 7. Symphonie, wohl kaum der erste Gedanke ist, den man mit einer Handelsakademie verbindet, ist es doch auch für einen Handelsakademiker wesentlich, kulturelle Institutionen in Österreich zu kennen und Bezug zu ihnen aufzubauen.

Unter diesen Voraussetzungen hat die 3IBC im Rahmen des Deutsch-und Kulturunterrichts in Begleitung ihres Klassenvorstandes Professor Grassl-Karst und ihrer Deutschlehrerin Professor Münzer-Jordan an einem  Musikvermittlungsprogramm mit den Wiener Philharmonikern teilgenommen.

Am Freitag den 21. September besuchten wir daher eine Probe der Wiener Philharmoniker unter Herbert Blomstedt  im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.  Davor stellten mehrere Musiker uns die Symphonie vor, spielten verschiedene Themen an und erklärten zwei Instrumente, die Geige und das Horn. Interessant zu erfahren war, dass Meistergeigen aus dem 17. Jahrhundert so teuer und kostbar sind, dass sie vor allem von Banken angekauft und an bedeutende Musiker verliehen werden. Aber auch heute gefertigte Meistergeigen können wesentlich an Wert gewinnen. Beim Horn überraschte uns, dass dieses Instrument, würde man es ausrollen, fast neun Meter lang wäre.

Es war beeindruckend, die Disziplin der Musiker zu erleben, aber auch die positive Atmosphäre zwischen Dirigent und Musikern war bemerkenswert, vom Goldenen Saal ganz zu schweigen. Viel Freude machte uns, dass das Orchester nach der Symphonie für uns den Donauwalzer spielte. Mit vielen außergewöhnlichen Eindrücken fuhren wir zurück nach Wiener Neustadt. Das nächste Neujahrskonzert werden wir sicher mit anderen Augen sehen und mit geschulten Ohren hören!

Professor Münzer-Jordan

 

Bilder ©Terry Linke

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