Große Bruegel Ausstellung im KHM

Die 2IBCK zu Besuch bei Pieter Bruegel und seinen berühmtesten Bildern

Anlässlich des 450. Todestages des wohl bedeutendsten flämischen Künstlers des 16. Jahrhunderts, Pieter Bruegel der Ältere, widmet ihm das Kunsthistorische Museum Wien die erste weltweit große monografische Schau seiner Werke. Deshalb machte sich die 2IBCK am 26. November 2018 in Begleitung der Professoren Mag. Eva-Maria Münzer-Jordan und Mag. Matthias Nagl in den ersten Wiener Bezirk auf.

Dort angekommen, nahm unsere Klasse an einem höchst interessanten Workshop teil. Die beiden Tourguides brachten uns die Werke durch eine genaue Analyse und Interpretation näher, wodurch man sich augenblicklich besser mit dem Künstler und seinen Bildern identifizieren konnte.

Pieter Bruegels Bildsprache ist äußerst komplex. Jedes Detail ist beabsichtigt und Bedeutungsträger. Der Künstler setzte sich mit kritischen Themen seiner Zeit auseinander und stellte diese in seinen Werken dar.

Zu den beeindruckendsten Gemälden zählten unter anderem „Der Triumph des Todes“, „Die großen Fische fressen die kleinen“, „Die tolle Grete“, aber auch „Die Bauernhochzeit“. Das wohl berühmteste Bild ist unumstritten „Der Turmbau zu Babel“, das 1563 vollendet wurde und ebenfalls im Kunsthistorischen Museum bestaunt werden kann.

Besonders faszinierend fanden wir, dass Bruegel zu seiner Zeit mit den damaligen Mitteln arbeiten musste und dennoch solch prachtvolle Bilder schuf. Des Weiteren ist es äußert erstaunlich, dass Bruegel, wie schon vorher bereits beschrieben, viele Details in seine Werke miteinbezog. Seine Bilder können stundenlang betrachtet, analysiert und interpretiert werden. Überdies verwendete er zahlreiche Motive und Symbole, die in vielen seiner Werke erkennbar sind.

Der Schluss dieses Workshops wurde von einer amüsanten Aufgabenstellung gekrönt. In dieser sollten wir Schülerinnen und Schüler ein Bild kreieren, welches eine verschlüsselte Botschaft enthalten sollte.

Trotz des miserablen Wetters und des ÖBB-Streiks hat sich diese Exkursion ins Kunsthistorischen Museum  mehr als nur ausgezahlt.

Lea Gutmeier, Madeleine Steindl & Marc Tamas

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