Die 3IBCK bei "Chinese Whispers" im MAK

Die 3IBCK bei "Chinese Whispers" im MAK

Am letzten Schultag vor den Osterferien besuchte die 3IBC mit ihren Professorinnen Christa Grassl-Karst und Eva Münzer-Jordan die Ausstellung „Chinese Whispers“ im Museum für Angewandte Kunst in Wien.

Die Exponate von „Chinese Whispers“ stammen allesamt aus der Privatsammlung von Uli Sigg, der lange Zeit in China gelebt hat und dort eine der bedeutendsten Sammlungen moderner chinesischer Kunst aufgebaut hat. Mit Hilfe unseres sehr gut informierten Führers konnten wir die versteckte Systemkritik in den chinesischen Kunstwerken erkennen und erfuhren, dass in China Kunst und Kultur streng überwacht und zensuriert wird.

Wir bestaunten unter anderem eine kleine Buddhastatue, die aus Antidepressiva hergestellt wurde, oder die täuschend echte Wachsfigur des Ai Weiwei, des im Westen bekanntesten chinesischen Künstlers, dessen Name in China kaum mehr jemand kennt – eine Folge seiner Systemkritik.

Zum Schluss wurde unsere Exkursion durch einen Workshop abgerundet, in dem wir mit chinesischer Tusche und Pinsel kalligraphische Meisterwerke schufen – vielleicht haben wir ja Glück und Uli Sigg kauft sie für seine Sammlung….

Zuletzt einige Kommentare von SchulerInnen zu dieser Ausstellung:

Mir hat die Ausstellung „Chinese Whispers“ im MAK in Wien gut gefallen, da wir dadurch weitere interessante Einblicke in die chinesische Kultur bekamen. Da sich Künstler in China nicht regimekritisch äußern dürfen, verstecken sie ihre Botschaften in ihren Werken. Die Hintergründe dieser Werke zu erfahren fand ich spannend. Dadurch sieht man die Kunst mit anderen Augen und versteht, was die Künstler damit ausdrücken wollen. Der Besuch des MAK war ein weiterer gelungener Ausflug zu unserem China-Projekt und ich freue mich schon auf weitere Projeke.

Juliana Knabel

Die Ausstellung „Chinese Whispers“ war sehr interessant, wie auch die Interpretation der Exponate. Die Tatsache, dass der Künstler mit einem einfachen Bild die chinesische Regierungsform bekrittelt oder darstellt, hat mich erstaunt.

Marie Ban

Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen. Es war auf jeden Fall etwas anderes als gewöhnliche Kunstausstellungen, wo man nur Bilder betrachten kann. Interessant fand ich, dass die Künstler  auf ihre eigene Art und Weise versucht haben, Kritik am Staat China zu äußern. Mein Lieblingswerk war mit Sicherheit "The Death of  Marat" von He Xiangyu.

Alex Stangl

Ich fand den Besuch und die Führung im Museum für Angewandte Kunst sehr spannend und interessant. Durch die Führung hatten wir die Chance viel mehr Details zu erfahren, die man als herkömmlicher Besucher nicht erhalten hätte.

Viktoria Pils

Prof. Münzer-Jordan

Zurück